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Sicherheitslücken in Windows

 

Microsoft muss immer mehr kritische Sicherheitslücken in Windows patchen. Die komplexere Technologie sei dafür verantwortlich.

Der Sicherheitsanbieter Avecto hat die Statistik aus dem Microsoft Vulnerabilities Report 2017 ausgewertet. Im vergangenen Jahr meldete der Windows-Hersteller demnach insgesamt 587 Schwachstellen in Windows Vista, Windows 7, Windows 8.1, Windows RT 8.1 sowie Windows 10. Während die Anzahl der gepatchten Sicherheitslücken bei allen Windows-Versionen im Vergleich zu 2016 um 54 Prozent anstieg, traten allein im aktuellen Windows 10, 64 Prozent mehr Schwachstellen auf, die Microsoft per Update bereinigen musste. Zieht man die Jahre 2013 bis 2017 heran, so hat sich die Anzahl der Bugs sogar mehr als verdoppelt.

Windows sei jedoch nicht weniger sicher, vielmehr seien die kürzeren Markteinführungszeiten sowie die steigende Anzahl vernetzter Geräte laut Avecto dafür verantwortlich, dass immer mehr Fehler auffallen würden. Die immer komplexer werdende Technologie würde nach Ansicht des Forrester-Analysten Jeff Pollard außerdem dazu führen, dass immer mehr Sicherheitslücken unentdeckt blieben. Zudem habe jede Schwachstelle weitere Sicherheitslücken im Schlepptau. Eine weitere Ursache für die zunehmende Anzahl an aufgespürten Bugs sind die Bug-Bounty-Programme, mit denen Hersteller Hacker für das Finden von Sicherheitslücken belohnen.

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