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Chrome stuft ab Juli HTTP-Websites als unsicher ein

 

In der Adressleiste erscheint neben der URL der Zusatz "Unsicher". Die Änderung gilt ab Chrome 68. Laut Google nutzen inzwischen knapp über 80 Prozent der 100 meistbesuchten Websites HTTPS.

Google hat eine wichtige Neuerung seines Browsers Chrome angekündigt. Mit der Version 68, die im Juli erscheinen soll, stuft Chrome alle Websites, die eine Verbindung per unverschlüsseltem HTTP herstellen, als unsicher ein. Ihnen verweigert Google also das grüne Schlosssymbol mit dem Zusatz „Sicher“ in der Adressleiste.

Seit letztem Jahr markiert Chrome immer mehr HTTP-Seiten als unsicher, um Nutzer darauf hinzuweisen, dass Websites ohne Verschlüsselung nicht sicher sind.

Sicheres HTTP (HTTPS) verschlüsselt die Kommunikation zwischen Browser und Website. Dritte, beispielsweise in einem gemeinsam genutzten Netzwerk, sind so nicht in der Lage, den Datenverkehr abzuhören. Da im Rahmen der Verschlüsselung auch die Identität der Website überprüft wird, gilt HTTPS beziehungsweise das grüne Schlosssymbol in der Adressleiste von Chrome als Nachweis dafür, dass der Nutzer mit der korrekten Website verbunden ist.

Google nutzt aber nicht nur seinen Browser, um Websitebetreiber zum Umstieg auf HTTPS zu bewegen. Die Google-Suche bevorzugt verschlüsselte Websites. Trotzdem sind viele auch populäre Internetangebote weiterhin nur per HTTP erreichbar.

Für kleinere oder neue Websites ist der Umstieg auf Verschlüsselung oft nur mit einem geringen Aufwand verbunden. Einige Hosting-Anbieter ermöglichen den Wechsel zu HTTPS mit wenigen Mausklicks und ohne zusätzlich anfallende Kosten. Bei größeren und älteren Internetangeboten ist der Umstieg jedoch deutlich komplexer, da alle Inhalte der Domain per HTTPS gesichert werden müssen – ein einziges Element, das nicht verschlüsselt ist, reicht aus, um die Seite auf den Status „unsicher“ zurückzustufen.

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