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5 häufige Gründe für Sicherheitslücken

 

Spätestens nach den jüngsten Schwachstellen Spectre und Meltdown weiß jeder, dass das Thema Cybersecurity nie an Präsenz verliert und jeden betrifft. Dies gilt nicht nur für Unternehmen, sondern auch für Privatanwender: Cyberkriminelle sehen Passwörter noch während des Tippens, installieren Malware und fangen so sämtliche Daten hintenrum ab. Oder sie spähen über Browserdaten Kreditkartendaten und Logins aus.

Die Realität zeigt uns erneut, dass Malware für Kriminelle weltweit ein boomendes Geschäft ist: Der wirtschaftliche Schaden durch Cyberkriminelle hat sich in den letzten fünf Jahren verfünffacht. Ob die Cyberkriminellen Geld oder Informationen wollen, macht dabei keinen Unterschied, da das Ergebnis immer große Image-Schäden, Geld- oder Vertrauensverlust sind.

Fünf häufige Gründe, die in Unternehmen von heute zu großen Sicherheitslücken führen:


1. Grund: Das schwächste Glied der Kette sind Endanwender.

Das wissen natürlich auch Cyberkriminelle – trotz raffinierter Abwehrmechanismen sind diese in der Lage über Hintertüren, verursacht durch den unachtsamen User, enttäuschte Kunden oder genervte Mitarbeiter, in das System zu gelangen. Meistens ist es aber einfach nur Naivität: Einmal den scheinbar harmlosen Anhang geöffnet oder den täuschend echten Link angeklickt und schon haben Kriminelle zugriff.

2. Grund Bei Schutz gibt es keine Mauern mehr. In Zeiten von BYOD (bring your own device) sind alle Geräte vernetzt und permanent mit Netzwerken verbunden. Vorher schnell im ungesicherten ICE-WLAN gesurft, dann im Unternehmensnetzwerk eingeloggt: Dadurch, dass sich Geräte heutzutage häufig in Netzwerke ein- und ausloggen, verändern sich Netzwerke kontinuierlich. IT Verantwortliche können deshalb das Unternehmensnetzwerk nicht mehr innerhalb eines klar umfassten Bereichs absichern.

3. Grund: Mobilgeräte entwickeln sich schnell zur idealen Angriffsfläche. Es gibt immer mehr von ihnen, was Angriffe attraktiver macht. Zugleich ist die Mobile Security noch zu wenig entwickelt, während Mobilgeräte immer öfter Teil von Unternehmensnetzwerken sind. Hinzu kommt die noch wenig beachtete Application Security. Denn auch Apps sind häufig Einfallstore für Kriminelle.

4. Grund: Lücken im System. Mittlerweile ist Malware so fortgeschritten, dass sie automatisiert Sicherheitslücken identifizieren und in sie eindringen. Nur eine mehrstufige Sicherheitsstrategie kann für einen Schutz vor fortschrittlichen Angriffen sorgen.

5. Grund: User können mit diesen neuen Taktiken nicht mithalten. Sicherheitssoftware-Anbieter versuchen zwar, sich den neuen Herausforderungen zu stellen, indem sie regelmäßig Updates für aktuelle Sicherheitsgefährdungen herausbringen. Doch auch dies ist oft nicht ausreichend. User müssen dafür sensibilisiert werden, was Sicherheitslücken bedeuten. Auch Schulungen können hilfreich sein, denn wenn User verstehen, was alles auf dem Spiel steht, sind sie aufmerksamer und bilden sich eher weiter.

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